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Centricity™ Cardio Workflow für die Patientenversorgung

Centricity™ Cardio Workflow ermöglicht Zeitersparnis, eine verbesserte Qualitätssicherung und ein effizienteres Krankenhausmanagement, das zu verbesserter Patientenversorgung führen kann.

Das Klinikum Nürnberg ist ein Krankenhaus der Maximalversorgung und versorgt eine Bevölkerung von etwa einer Million Menschen. Damit ist es eines der größten kommunalen Krankenhäuser Europas. Aufgeteilt in zwei Standorte verfügt das Klinikum Nürnberg über 42 Kliniken, medizinische Institute und Abteilungen, 2.370 Betten und 6.000 Mitarbeiter, welche jährlich 100.000 stationäre und 90.000 ambulante Patienten versorgen. Der Erwerb von drei zusätzlichen Gebäuden mit insgesamt 330 Betten im Jahr 2006 ermöglicht die Versorgung von weiteren 27.500 Patienten pro Jahr.

Die Abteilung für Kardiologie des Klinikum Nürnbergs umfasst drei Herzkatheterlabore, zwei elektrophysiologische Labore und einen OP für Herzschrittmacher. Hinzu kommen sieben Behandlungsräume für Echokardiographie und zwei Behandlungsräume für die Herzschrittmacher Nachsorge. Insgesamt stehen 120 Betten zur Verfügung. Jährlich werden etwa 4.000 Herzkatheteruntersuchungen durchgeführt.

2010 wendete sich das Klinikum Nürnberg an GE Healthcare, mit der Bitte die Effizienz innerhalb der Abteilung für Kardiologie zu steigern. Ziel war es eine multimodale Lösung zu entwickeln, die in die PACS und SAP Krankenhausinformationssysteme (KIS) integriert werden konnte. Das Resultat war Centricity™ Cardio Workflow.

Zusammenfassung:

  • Eines der größten kommunalen Krankenhäuser Europas
  • 2.730 Betten und 6.000 Mitarbeiter
  • Abteilung für Kardiologie mit 120 Betten
  • Langjährige Kooperation mit GE Healthcare
  • Centricity Cardio Workflow (CCW) über einen Zeitraum von fünf Jahren entwickelt und eingeführt

Zentralisierte Arbeitsprozesse verbessern die Effizienz und unterstützen die Patientenversorgung

Der Wechsel von mehreren, parallelen Systemen mit eigenen Dokumentationsprozessen hin zu einer zentralisierten Lösung bietet der Abteilung zahlreiche Möglichkeiten der Zeitersparnis. Die Entwicklung einer einzelnen Software, welche die Berichterstattung und multimodale Bilder zusammenträgt hilft das klinische Personal zu entlasten und somit seine Aufmerksamkeit stärker auf den Patienten richten kann um die Qualität der Pflege verbessern.

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"Strategisch sind gute kardiologische Arbeitsprozesse innerhalb unseres Klinikums sehr wichtig. Einerseits müssen wir unsere Patienten gut versorgen und große klinische Kompetenz beweisen, andererseits müssen wir dies mit einer schnellen Berichterstattung unserer Ergebnisse verbinden. Ein reibungsloser Ablauf ist daher sehr wichtig." 

Prof. Dr. Matthias Pauschinger, Chefarzt der Kardiologie

Einfache Überwachung und Berichterstattung unterstützt effektives Krankenhausmanagement

Effektives Krankenhausmanagement ist auf Echtzeitüberwachung und die Fähigkeit Inventar und Materialverbrauch nachverfolgen zu können angewiesen. Hinzu kommt die Notwendigkeit Qualitätssicherungs- und Qualitätskontrollmaßnahmen dokumentieren zu können. Angebunden an das KIS bietet CCW alle für die Krankenhausleitung notwendigen Informationen, um am Puls der Abteilung für Kardiologie zu bleiben.

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"Wir haben uns für CCW entschieden, um unsere Effizienz zu steigern. Vor CCW hatten wir viele unterschiedliche kleinere Systeme und keine zentralisierte Lösung zur Berichterstellung und an die wir alle Bilder schicken konnten. Es gab zahlreiche vorherige Versuche alle Systeme zu kombinieren, leider mit wenig Erfolg. Wir brauchten eine Lösung, die wir mit unserem KIS verbinden konnten und die moderne Technologien wie .NET und MS SQL nutzt."

Markus Schmidt, Projektleiter Klinische Anwendungen

"CCW hat die Bildzugriff- und Dokumentationsprozesse viel effizienter gemacht. Ärzte und Pflegepersonal können jetzt mit ein paar Klicks auf die Krankengeschichte eines Patienten und damit verbunden alle in PACS gespeicherten Bilder zugreifen. Sie brauchen nicht mehr in einem anderen System in einem anderen Raum danach suchen oder jemanden anrufen, der nach der Papierkopie im Archiv sucht, was bis zu zwei Tage dauern kann. Papierdokumentation gehört dank CCW der Vergangenheit an. Zudem besteht kein Risiko mehr Patienteninformationen zu übersehen oder gar zu verlieren und die Zeit die wir zur Berichterstattung brauchen wurde von 15 bis 20 Minuten auf 5 bis 10 Minuten reduziert. Die Verbesserung in der Dokumentation und der sofortige Zugriff auf Bilder sparen uns etwa 60 Prozent unserer Zeit – Zeit, die wir nun mit Patienten verbringen können."

Dr. Siegberto Haetinger, Oberarzt

Technische Kompetenz und Unterstützung sind unerlässlich für eine erfolgreiche Einführung

Die Entwicklung und Einführung einer neuen Software auf unterschiedlichen Geräten, verbunden mit Personalschulungen, ist nicht einfach und bedarf häufig einer gestaffelten Vorgehensweise. Dies ist notwendig um sicherzustellen, dass potenzielle Probleme schnell erkannt und behoben werden. Die enge Zusammenarbeit zwischen GE und der IT Abteilung des Klinikum Nürnbergs ermöglichte es dem Klinikum das Projekt in drei Phasen auszuführen – von der Entwicklung der ursprünglichen Schnittstelle in 2011 bis zur Einführung einer elektronischen Interventionsanfrage in 2015.

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"Das neue System hat unsere Bestandsverwaltung stark verbessert. In der Vergangenheit musste das Pflegepersonal zur Bestandsüberprüfung in den Lagerraum und entscheiden, ob neues Material bestellt werden muss. Heutzutage stellen sie einfach eine kurze Suchanfrage und erstellen einen Bericht. Dies erspart uns täglich etwa zwei Arbeitsstunden.

Die Qualitätssicherung und Qualitätskontrolle unserer Arbeitsprozesse wird in Deutschland staatlich vorgegeben. Zur Validierung müssen wir spezielle Informationen zu jeder Untersuchung übermitteln. Mithilfe von CCW haben wir nun eine Erfüllungsrate von 100% – in der Vergangenheit, ohne CCW, waren es 95-98%."

Markus Schmidt

"Die Informationen und Statistiken, die jetzt sehr einfach und schnell durch CCW verfügbar sind, sind sowohl für die Abteilung, als auch die Krankenhausverwaltung sehr nützlich. Wir erkennen ganz einfach wo wir gut arbeiten und wo es noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Datensätze zur Anzahl an Patienten und Eingriffen, ebenso wie die Art des Eingriffs, sind einfach zusammengetragen und bieten die notwendigen Informationen, um strategische und wirtschaftliche Entscheidungen für die Zukunft zu treffen."

Dr Siegberto Haetinger

Integrierte Lösungen steigern die Effizienz und stellen den Patienten an erster Stelle

CCW bietet der Abteilung für Kardiologie des Klinikum Nürnbergs einen verbesserten Workflow der problemlos sowohl in das KIS als auch das PACS eingebunden ist. Die neue Software verbindet mehrere Teilsysteme unterschiedlicher Anbieter in ein einziges, leicht zu handhabendes System, welches das Monitoring vereinfacht, Verwaltungsaufwand reduziert und Ärzten und Krankenschwestern/-pflegern mehr Zeit gibt, um sich um ihr oberstes Ziel zu kümmern – eine verbesserte Patientenversorgung.

"Wir haben uns für GE Healthcare entschieden, weil es uns die besten technischen Lösungen geboten hat, und, was mir besonders gefällt ist, dass sie für ein so großes Unternehmen sehr flexibel sind. Bevor wir das Produkt gekauft haben, haben wir die Entwicklung in Freiburg besucht. Die Gruppe der Entwickler dort war sehr ambitioniert und passioniert in Bezug auf das Produkt und das hat unsere Entscheidung GE Cardio Workflow zu kaufen beeinflusst."

Dr Alexander März, Leiter Klinisch Anwendungen

"GE Healthcare ist ein sehr guter Kooperationspartner, der uns das geboten hat, was wir wollten; Es ist ein großes globales Unternehmen mit über 15 Jahren Erfahrung in der Entwicklung von Kardiologie-Systemen und wir wussten, dass sie das Projekt bis zur Fertigstellung bringen konnten. Während der Entwicklung besuchten wir zweimal das Team in Freiburg; Es war uns auch wichtig, Unterstützung hier vor Ort zu haben, weshalb wir oft Meetings hier im Krankenhaus hatten. Es ist eine Win-Win-Situation; GE hat den Input unserer Ärzte, Krankenschwestern und -pfleger und IT Abteilung erhalten und wir ein Programm, das für uns erstellt wurde. CCW ist eines der am besten mit der HL7Schnittstelle integrierten Systeme, das ich gesehen habe; Die neue Software hat unsere Erwartungen erfüllt und wir sind froh, sie zu haben."

Markus Schmidt

 

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