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Zusammenarbeit im Gesundheitswesen – Handeln statt Reden

Von Nicola Booton-Mander, Revenue Marketing Manager, Healthcare Digital, GE Healthcare

Stellen Sie sich ein Gesundheitsumfeld vor, in dem Arbeitskräftemangel ganz einfach der Nachfrage angeglichen werden kann, um einen hohen Leistungsstandard zu bieten; in dem Datensilos verbunden sind, um die Patientenversorgung, den Datenschutz und die Cybersicherheit zu verbessern, und in dem die Installation einer IT-Lösung dazu beiträgt, aufschlussreiche Informationen zu den erwarteten finanziellen Erträgen zu liefern.

Die Gesundheitseinrichtungen stehen unter großem Druck, aber es können praktische Maßnahmen ergriffen werden, um die Produktivität zu steigern, die Gesamtkosten zu senken und die Patientenversorgung zu verbessern. Hat Ihre Organisation darüber nachgedacht, wie sie die Zusammenarbeit in ihrem Netzwerk von Pflegeteams und Partnern optimieren kann? Haben Sie darüber nachgedacht, wie Ihre Patienten während der Behandlung stärker einbezogen werden können? Ist es an der Zeit, Performance-Analysen auf die Tagesordnung der Vorstandssitzung zu setzen?

Vorstellung des East Midlands Radiology (EMRAD) Klinikverbandes in Großbritannien

  • Fortschrittliche Analysen haben gezeigt, wie die Berichterstellung in der Radiologie außerhalb der Geschäftszeiten intern durchgeführt werden kann und somit die Notwendigkeit des Outsourcings reduziert, was wiederum zu einer Kostensenkung von fast 31 Prozent in nur 10 Monaten führt. So werden £103k eingespart.
  • Eine Einsparung von £130k wurde in 12 Monaten bei fünf Kliniken erzielt, da durch eine Nichtverwendung von CDs für den medizinisch-rechtlichen Datenaustausch die Portokosten eliminiert werden können.
  • Vereinfachte Arbeitsabläufe, Umstellung von manueller Datenerfassung und dem Brennen von CDs auf eine optimierte Cloud-basierte Lösung, Verkürzung der medizinisch-rechtlichen Patientendatenumlaufzeit von sieben Tagen auf einen Tag führt zu einer Steigerung der Produktivität der Mitarbeiter
  • Das nahtlose und grenzenlose Teilen von Untersuchungsberichten hat die Behandlung von Patienten beschleunigt und die gesundheitlichen Folgen für Patienten verbessert. So kann beispielsweise der Bericht für einen Patienten mit einem Scan in Lincoln, von einem Arzt in Nottingham erstellt werden – 63 km entfernt. Das Warten auf einen Arzt am physischen Standort entfällt, ebenso wie die Notwendigkeit, den Patienten zu verlegen oder eine erneute Untersuchung durchzuführen.

Wo beginnt der Weg zur vernetzten Gesundheitsversorgung?

Menschen, Systeme und Daten zu verbinden, um eine Zusammenarbeit zu ermöglichen, einen Fokus auf Interoperabilität.. CIOs, IT-Teams und Abteilungsleiter müssen zusammenarbeiten und Software und Tools festlegen, die nicht nur ihren Bedürfnissen entsprechen, sondern offen, flexibel und herstellerneutral sind. Diese sollten sie nicht an einen bestimmten Lieferanten binden und sich ohne komplizierte IT-Strategie unkompliziert miteinander kombinieren lassen. Bei der IT im Gesundheitswesen geht es nicht mehr nur um Funktionalität - das Verständnis von unternehmensübergreifender Interoperabilität ist heute viel mehr als nur eine Idee.

Die Datenmenge im Gesundheitswesen wächst immer weiter, um den Herausforderungen an Ressourcen, Kapazitäten und Finanzen gerecht zu werden. Bereits heute mit den Interoperabilitätsgesprächen zu beginnen und praktische Grundlagen zu schaffen, wird sich in Zukunft auszahlen. Binden Sie Ihre Stakeholder ein, überdenken Sie Ihre Herangehensweise und beginnen Sie, miteinander zu reden.