Innova IGS 520

Das Innova™ IGS 520 ist ein am Boden montiertes, bildgeführtes System für kardiovaskuläre und elektrophysiologische Verfahren im Katheterlabor.

Wir fördern kritisches Denken!

Das System Innova IGS 520 bietet eine umfassende Serie von Funktionen, die für ein breites Spektrum an elektrophysiologischen Verfahren angepasst wurden. Mit seinem quadratischen, 20,5 x 20,5 cm großen Flachfeld-Digitaldetektor ermöglicht es ausgezeichnete Visualisierungen des Herzens und seiner Kammern. Das System wurde völlig neu entwickelt. Es liefert die erforderliche Bildqualität und hilft dabei, die Dosis so gering wie möglich zu halten. Es umfasst Funktionen wie die Dosisanpassung1, bei der Sie mithilfe von Tools aus bis zu vier automatischen Belichtungsvoreinstellungen für Ihr System auswählen können2. Diese Voreinstellungen können Sie zudem in jedem klinischen Protokoll bearbeiten3, wodurch im Interesse einer sachkundigen Entscheidungsfindung individuelle Anpassungen für verschiedene Verfahren und Benutzer möglich sind.

Das Innova IGS 520 umfasst einen für EP-Verfahren optimierten Durchleuchtungsmodus mit 3,75 Frames pro Sekunde.

Einfache, zentralisierte und automatisierte Bedienelemente

Über integrierte und intuitive, tischseitig angebrachte Bedienelemente steuern Sie das System und die Bilderfassung. Mithilfe von einfachen Menüs und dem Central-Touchscreen können Sie tischseitig die meisten Systemfunktionen steuern, das System konfigurieren, Bildparameter bearbeiten und den großen Anzeigemonitor6 sowie die modernen Anwendungen bedienen. Der praktische, ergonomisch geformte Steuerungsknopf vereinfacht das Bewegen des Tisches, die Positionierung der Gantry und die Durchführung von Eingriffen.

ASSIST

Effiziente Entscheidungen, effizientes Arbeiten

Interventionelle Anwendungen sind auf dem Vormarsch, bieten sie doch auch immer mehr Möglichkeiten hin zu weniger invasiven, sichereren und zugleich kostengünstigeren Verfahren. Mit ASSIST, der neuen Generation an fortschrittlichen Softwarelösungen zur interventionellen Bildgebung von GE, erreichen Sie ein neues Maß an klinischer Vielseitigkeit und sind in der Lage, zunehmend komplexe und komplizierte Verfahren mit mehr Präzision und Dosiseffizienz erfolgreich zu planen, zu führen und zu beurteilen.

EP-Katheterablationen

Die Herzablation ist ein invasives Verfahren, das für Korrekturen von Herzrhythmusstörungen wie dem Vorhofflimmern eingesetzt wird. Für die Ablation verwendet man normalerweise Katheter – lange, biegsame Röhrchen, die über eine Vene in die Leiste eingeführt und bis zum Herz vorgeschoben werden, um dort die anormalen elektrischen Schaltkreise zu korrigieren, welche die Herzrhythmusstörung verursachen. Ziel der Ablation ist die Verhinderung der anormalen elektrischen Signale, die durch das Herz wandern, und schließlich die Wiederherstellung eines normalen Herzrhythmus.


Planung

Planen Sie den Eingriff mit Innova Spin, wo Sie über ein dynamisches Durchleuchtungsbild des mit Kontrastmittel gefüllten Vorhofs den anormalen Gewebebereich, der die Herzrhythmusstörung verursacht, lokalisieren können.



Führung

Führen Sie Ihre Instrumente mit HeartVision*, einer fortschrittlichen Visualisierungsanwendung, die ein zuvor erfasstes CT-, MRT- oder Rotationsangiografiebild über einem Echtzeit-Durchleuchtungsbild fusioniert. Auf dem Bild können dann Punkte markiert werden, die als Referenz für Strukturen und Ablationspunkte das gesamte Verfahren effektiv unterstützen.



Beurteilung

Mit Cardiolab* können Sie den Erfolg des Eingriffs beurteilen. Es ermöglicht die Analyse von EKG- und intrakardialen Signalen nach der Ablation zur Prüfung des klinischen Erfolgs.


Vessel ASSIST 24 zur Unterstützung bei Verschlüssen des linken Herzohrs


Planung

Segmentieren Sie per Mausklick schnell und einfach den Vorhof. Messen Sie den Herzohrhals. Definieren und markieren Sie vorab die transseptale Perforation.



Führung

Führen Sie die transseptale Punktion und den Einsatz des Geräts sicher und zuverlässig durch – mithilfe der präoperativen CT-Überlagerung.



Beurteilung

Die Ultraschallbildgebung5 kann auf unserem All-in-One-Monitor integriert werden6. So stehen Ihnen alle erforderlichen Informationen jederzeit zur Verfügung, um bei Bedarf auch schnell fundierte Entscheidungen treffen zu können.


Referenzen

In der klinischen Praxis hängen die Ergebnisse des Einsatzes von Dosisreduzierungstechniken von der klinischen Aufgabe, der Patientengröße, der anatomischen Lokalisierung und den klinischen Verfahren ab. Der interventionelle Radiologe muss ggf. mit Unterstützung eines Physikers die geeigneten Einstellungen für die jeweilige klinische Aufgabe bestimmen.

1 – Option
2 – Außer in folgenden Ländern: Deutschland, Schweiz, Österreich, Neuseeland, wo diese Liste auf 3 Voreinstellungen beschränkt ist.
3 – Auf Anfrage durch die Stelle, die für die Gerätewartung zuständig ist.
4 – Die Valve ASSIST 2-Lösung umfasst TAVI Analysis, HeartVision 2 und erfordert Volume Viewer/Volume Viewer Interventional.
Die Anwendungen sind separat erhältlich.
5– Die Ultraschallbildgebung ist nicht in Valve ASSIST 2 enthalten.
6 – Das auf dem All-in-One-Monitor angezeigte Ultraschallbild dient nur zu Informationszwecken. Die primäre Anzeige für Ultraschallbilder bleibt der Ultraschallmonitor.

* Anwendungen separat erhältlich