Erweiterte Darstellungswerkzeuge und diagnostische Funktionen immer dann und dort, wo sie gebraucht werden, und flexibler Austausch von Bildern mit den gewünschten Personen.

Kontinuierliche Verbesserungen der Bilderfassungskapazitäten ermöglichen eine rasche Weiterentwicklung Ihrer alltäglichen klinischen Praxis und eröffnen Ihnen neue Wege hin zu einer optimierten Patientenversorgung. Daher kommt einer Lösung, die die wachsenden Volumen an Bildmaterial verwaltet und Ihnen und Ihren Kollegen in angemessener Weise zur Verfügung stellt, eine ebenso große Bedeutung zu wie den diagnostischen Werkzeugen selbst.

AW Server ist die ideale Plattform für einen effizienten und automatisierten Arbeitsablauf. Sie ermöglicht es Ihnen, Ihre Zeit besser einzuteilen und Ihre Geräteressourcen und Kosten besser zu verwalten. Gleichzeitig steigert sie die Kollaboration in Ihrem Team und optimiert die Diagnosestellung.

Der AW Server ermöglicht die 3D-Darstellung von Bildern in Ihrer gesamten Einrichtung sowie an entfernten Befundungsplätzen mit Zugriff auf Ihr Netzwerk. Die Thin-Client-Technologie von GE verwandelt nahezu jeden PC1, MAC1- oder RIS-/PACS-Arbeitsplatz2 in eine ausgereifte 3D-Nachverarbeitungsstation. Der Kauf von teuren Spezialgrafikprozessoren ist nicht notwendig. Dieses System vereinfacht die Integration von fortschrittlichen 3D-Darstellungs- und Verarbeitungsfunktionen in Ihren Routineablauf und fördert die Zusammenarbeit zwischen den Ärzten. Durch die Möglichkeit, Ihre nachverarbeiteten Daten und Befunde mit den überweisenden Ärzten auszutauschen, wird der gesamte Befundungsprozess beschleunigt. Dabei bleiben die Patientendaten vertraulich und geschützt. 3

Server für erweiterte Visualisierung

Highlights

  • Einrichtungsweite, multimodale Bildverarbeitung in allen klinischen Fachbereichen
  • Rasche Diagnose an nahezu jedem PC1, MAC1 bzw. PACS/RIS-Arbeitsplatz2 – auch bei geringer Bandbreite im Netzwerk
  • Automatisierte Verarbeitungsverfahren im Hintergrund sparen Zeit.4
  • Zentralisierte Architektur bietet optimierten Schutz von Patientendaten.
  • Nahtlose Integration in bestehende PACS-Infrastruktur
  • Erleichtert die Kommunikation zwischen unterschiedlichen physischen Standorten und Abteilungen

1. Mindestspezifikationen vorausgesetzt (weitere Einzelheiten siehe Client-Spezifikationen).
2. Einzelheiten zu den Integrationsmöglichkeiten in ein anderes PACS/RIS als das Centricity PACS von GE finden Sie im Integrationshandbuch.
3. Setzt IPSec VPN-Verbindungen voraus, um seine sichere Übertragung von Patientendaten zu gewährleisten.
4. Erfordert den Erwerb von Anwendungslizenzen zur automatischen Hintergrundverarbeitung.

Merkmale

  • Zugriff auf 3D-Darstellungsfunktionen über eine unbegrenzte Anzahl an Clients (Mac oder PC) in Ihrem Enterprise-Netzwerk
  • Unbegrenzter Zugriff auf zentrale AW Volume Viewer Softwarefunktionen wie z. B.:
    • ausgereifte MIP/MPR/CPR/3D-Darstellungs- und Analysewerkzeuge
    • 2D- und 3D-Läsionsvermessungen
    • Vergleichs- und Zusammenführungsfunktionen für mehrere Volumen
    • 4D-Visualisierung (Cine, funktionelle Studien)
    • Automatische Auswahl mit einem Klick und automatische Segmentierung von Gefäßen, Tumoren und anderen Strukturen 
    • mit der Reformatierung synchronisierte 3D-Flythrough-Werkzeuge
    • PET/CT-Analyse einschl. SUV-Werte und Triangulation
    • dedizierte MR-Nachbetrachtungsprotokolle
  • Erweiterte Anwendungen1 und Arbeitsabläufe für eine Vielzahl an Bildgebungsmodalitäten und klinischen Anwendungen
  • Workflow-Management mit DICOM-Kompatibilität
  • Zentralisierte Verwaltung der Sicherheitsfunktionen und einrichtungsweiten IT-Abläufe
  • Intelligente Komprimierung bei geringen Bandbreiten
  • Rationalisierte Berichterstellungsverfahren
  • Desktop zur Arbeitslistenverwaltung
  • PACS/RIS-Integration bei Standalone-Workflow, PACS-basiertem Workflow und RIS-basiertem Workflow
  • Verfügbarkeit von mehreren Verwaltungsebenen zur Verarbeitung von 8.000 bis 30.000 Bildern gleichzeitig

1. Erfordert den Erwerb von Anwendungslizenzen zur automatischen Hintergrundverarbeitung.  

Systemvoraussetzungen

Serverseitig: Der AW Server ist eine schlüsselfertige Lösung mit handelsüblicher Server-Hardware der Enterprise-Klasse, die optimale Leistung für AW-Anwendungen bietet.

Clientseitig: Die Streamingtechnologie ermöglicht den Einsatz von Mac- oder PC-Systemen mit leichter Konfiguration (2,2 GHz, 1 GB).

Verwendungsbereiche

AW Server ist ein medizinisches Softwaresystem, mit dem mehrere Anwender über entsprechend vernetzte und geeignete Computer aus der Ferne auf AW-Anwendungen zugreifen können.

Dieses System ermöglicht die Vernetzung, Auswahl, Verarbeitung und das Filmen von DICOM-Bildern unterschiedlicher Modalitäten.1

AW Server ist nicht für die Diagnose von Mammographiebildern vorgesehen.

Andere Bilder können von entsprechend geschulten Ärzten zu Diagnosezwecken herangezogen werden, sofern sichergestellt ist, dass die Monitorqualität, umgebenden Lichtverhältnisse und Bildkomprimierungsbedingungen mit der klinischen Anwendung vereinbar sind.

1. Setzt IPSec VPN-Verbindungen voraus, um seine sichere Übertragung von Patientendaten zu gewährleisten.

Praxisberichte

Praxisbericht von drei Krankenhäusern
Von Carolina Nieto-Garcia, MD, Radiologin für interventionelle Verfahren, Universitätskrankenhaus Son Espases

Seit über 20 Jahren entwickeln die Advantage Workstation (AW)-Ingenieure von GE diagnostische Anwendungen und schufen so eine äußerst leistungsfähige klinische Workstation für alle Fachbereiche: Onkologie, Kardiologie, Neurologie, Gastroenterologie, Orthopädie und Gefäßstudien. Das Bestreben der Radiologen und Klinikärzte, pathologische Vorgänge besser zu verstehen, führte zum Wandel von einem rein anatomischen Konzept hin zur echten medizinischen Bildgebung, die auch funktionelle und quantitative Analysen einschließt. Aufgrund dieser neuen diagnostischen Bildgebungsverfahren explodierten die Datenmengen, die von den Ärzten geprüft, verwaltet und ausgewertet werden müssen. Die jüngsten Fortschritte auf dem Gebiet der Informationstechnologie bieten eine nützliche Hilfe für das Management großer Mengen an Bilddaten und eröffnen dem Anwender neue Möglichkeiten für die mobile Verwertung von Daten, Fernkonsultationen und den Zugriff von nahezu jedem Standort aus, der über einen Internetanschluss verfügt.

„Jetzt müssen wir nicht mehr immer zum Krankenhaus pendeln, was unsere Lebensqualität erheblich verbessert hat.“
Dr. Carolina Nieto-Garcia

Anwenderbericht herunterladen

Schaffung einer Umgebung zur effizienten Fernbefundung
Dai Kakizaki, MD, PhD, Director of Sai Teramedo, Japan

Die Migration von der analogen zur digitalen Bildgebung und der Wegfall von Röntgenfilm führten zur Etablierung von Fernbefundungsstellen, wo Radiologen Auswertungen für mehrere Einrichtungen gleichzeitig vornehmen. Im Februar 2010 eröffnete die Toda Central Medical Group (TMG) das Fernbefundungs-/-auswertungszentrum „Sai Teramedo“. Dieses Zentrum arbeitet für 15 Einrichtungen, darunter Screening-Abteilungen des Toda Central General Hospitals, Atami Tokoro Memorial Hospitals sowie des Shin Niiza Shiki Central General Hospitals. Das aktuelle Befundungsvolumen pro Monat beläuft sich auf 421 CTs, 351 MRTs, 2.140 allgemeine Röntgenuntersuchungen, 322 Durchleuchtungen und 444 Mammographien, insgesamt etwa 3.700 Fälle. Das Sai Teramedo beschäftigt täglich zwei Radiologen, die zur Befundung der medizinischen Bildgebungsstudien mit dem AW Server arbeiten.

„Unsere Radiologen arbeiten einfach effizienter… Alle zur Analyse, Anzeige und Berichterstellung für eine Studie benötigten Funktionen sind auf einer Arbeitsstation verfügbar.“
Dr. Dai Kakizaki

Integration und Information als Grundpfeiler der Radiologie
Von William P. Shuman, MD, FACR, Leiter des Fachbereichs Radiologie, University of Washington Medical Center

Die digitale Revolution in der Radiologie begann vor etwas mehr als 20 Jahren. In den meisten Krankenhäusern stellen Radiologen ihre Diagnosen in einer nahezu voll digitalen Umgebung. Andere medizinische Einrichtungen wie Kliniken und Arztpraxen gehen sehr bald den gleichen Weg, sofern sie den Wechsel nicht bereits vollzogen haben. Da sich die Bildgebungs- und Informationstechnologien in den letzten beiden Jahrzehnten jedoch auf unterschiedlichen Niveaus weiterentwickelt haben, handelt es sich bei Radiologieabteilungen heute um Multisystemumgebungen. Und so setzen Radiologen für ihre diagnostische Befundung und Berichterstellung mehrere Systeme ein, die meist von unterschiedlichen Herstellern stammen, z. B. PACS, RIS, KIS sowie Systeme zur Spracherkennung und erweiterten Bildverarbeitung.

„Da das AW-System so viel einfacher und praktischer in der Anwendung ist, tendiert man dazu, es immer häufiger einzusetzen und somit die Funktionalität von AW bei der Fallanalyse voll auszuschöpfen.“
Dr. William P. Shuman

Klinische Anwendungen

  • Zugriff auf die wichtigsten Funktionen von AW Volume Viewer1, einschließlich: 
    • Intuitive MIP/MPR/CPR/3D-Darstellungs- und Analysewerkzeuge 
    • Vergleichs- und Zusammenführungsfunktionen für mehrere Volumen 
    • Automatisches Auswahlwerkzeug mit leistungsstarken automatischen Segmentierungsoptionen per Mausklick zum Extrahieren zusammenhängender Strukturen, einschließlich Knochen und Gefäßen 
    • 3D-Bildbearbeitungswerkzeuge einschließlich Schnittebenen und VOIs 
    • Mit Reformatierungen synchronisierte 3D-Fly-Through-Ansichten und Filmerstellungsfunktion 
    • Erstellen von QuickTime-VR und MPEG-Filmen 
    • PET/CT-Analysefunktionen wie SUV-Werte und Triangulation
    • Automatische Konturnachzeichnung mit Ein-Klick-Erkennung und -Vergleich von Konturen mit Signalverringerung/-anhebung auf CT- und MR-Untersuchungen  
    • dedizierte MR-Nachbetrachtungsprotokolle 
  • Zugriff auf die folgenden erweiterten Anwendungen:1, 2
    • CardIQ Xpress (PRO, ELITE, REVEAL) – Koronaranalyse, automatische Erkennung und Beschriftung, Stenosebeurteilung
    • CardIQ Function Xpress – Analyse von Ejektionsfraktion und Myokardfunktion 
    • CardIQ Fusion PET/SPECT – Reformatierung und Analyse von 2D- oder 3D-CT-Bildern des Herzens zur qualitativen und quantitativen Auswertung der Herzanatomie und der Koronararterien 
    • VesselIQ Xpress – Gefäßanalyse, Aneurysma- und Stenoseanalyse
    • Autobone Xpress – einfachere Segmentierung von Knochenstrukturen und Kalzifikationen bei angiographischen CT-Untersuchungen 
    • Thoracic VCAR – volumetrische Analyse von Emphysem und Lunge
    • MR VesselIQ Xpress – MR-Gefäßanalyse
    • Dynamic Shuttle – Dynamische Vaskularisationsanalyse
    • Advantage CTC Pro 3D EC/Colon VCAR EC – CT-Kolonographieanalyse mit Polypenerkennung und elektronischer Reinigung
    • Lung VCAR – Lungenkarzinomanalyse, Erkennung von Rundherden und volumetrische Nachbeurteilung
    • GSI Viewer3 – Kombination mehrerer monochromatischer Energien und Materialdichten zur Gewinnung zusätzlicher Daten aus einer einzigen Untersuchung
    • SmartScore 4.0 – Kalziumbestimmung
    • PET VCAR (Volume Computer Assisted Reading) – optimierte Visualisierung und analytische Überwachung des Verlaufs von Krebserkrankungen bzw. des Behandlungserfolgs
    • Integrated Registration OncoQuant – Onkologie-Staging und Nachbeobachtung mit RECIST- und WHO-Kriterien
    • ReadyView – MR-Bildanalyse, DTI, Spectro, SER
    • BrainView Plus – fortschrittliche Techniken zur einfachen und zuverlässigen Analyse von unterschiedlichen MR-Bilddatensätzen des Gehirns
    • CT Perfusion 4D – neurologische, leber- und organbezogene Perfusionsanalyse
    • Advantage 4D – 4D-Beurteilung der Atembewegung auf CT-Bildern
    • AdvantageSim MD – erweiterte virtuelle Strahlentherapie-Simulationsplanung
    • Volumetrix MI – erweiterte NM-Anwendungen

1. Weitere Informationen finden Sie im Volume Viewer-Datenblatt.
2. Erweiterte Anwendungslizenzen sind optional und können separat erworben werden.
Nur verfügbar für die Konfigurationen AW Server XL und AW Server XXL. Die Anwendung GSI Viewer ist bei der Server XL-Konfiguration auf eine Instanz und bei der Server XXL-Konfiguration auf zwei gleichzeitig ausführte Instanzen beschränkt.

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