Fusionieren von physiologischen und anatomischen Herzinformationen direkt vor Ihrem Auge.

Koronararterienerkrankungen gehören weiterhin zu den weltweit häufigsten Todesursachen. Immer mehr Patienten mit solchen Koronararterienerkrankungen leiden an einer Funktionsstörung des linken Ventrikels. Neben der Fortentwicklung der physiologischen Bildgebung wurde in der CT-Technologie nach einer nicht-invasiven Methode zur Erkennung von Koronargefäßerkrankungen anhand von anatomischen Informationen geforscht.

CardIQ Fusion

Durch die Verknüpfung von klinischen Befunden auf einer Koronar-CT-Angiographie mit der physiologischen Studie eines PET- bzw. SPECT-Systems entsteht eine nicht-invasive Untersuchungsmethode der Koronararterien, die sich bei der Diagnose und Behandlung als sehr nützlich erweist.

CardIQ Fusion enthält 2D-, 3D- und reformatierte Protokolle zur Analyse und Messung des Ausmaßes der Koronararterienerkrankung. Mit dieser Anwendung können physiologische SPECT- und PET-Perfusionsdaten und Informationen zur Lebensfähigkeit unter Belastung und bei Ruhe dargestellt werden. Zusätzlich lassen sich anatomische und physiologische Daten in fusionierten 2D- bzw. 3D-Ansichten kombinieren.

Highlights

  • Rasche PET/CT-Untersuchung bei einem Termin zur umfassenden Herzbeurteilung
  • Einfach zu bedienendes, zeitsparendes Werkzeug zur simultanen Beurteilung von Anatomie und Physiologie
  • Patientenfreundliche und weniger-invasive Alternative zum diagnostischen Koronararteriogramm

Merkmale

  • Extraktion, Wiedergabe und Anzeige von Bildern des Koronargefäßbaums
  • Automatische Reformatierung von normalen Axial-CT-, SPECT- und fusionierten Bildern
  • Verfolgung, Extrahierung und Anzeige von Koronararterien
  • Messung von Koronargefäßparametern, einschl. Stenose, Dichte und Länge
  • Dynamic AVA ermöglicht das Hinzufügen neuer Gefäße zur Analyse durch einfaches Anklicken zu einem beliebigen Zeitpunkt
  • Datenbank mit Gefäßbezeichnungen liefert Namen für jedes Protokoll und erleichtert so das Korrigieren oder Hinzufügen einer Gefäßbezeichnung
  • Koronargefäß-Analysewerkzeug zum Verfolgen, Extrahieren, Darstellen und Vermessen von Koronararterien
  • Katheterausrichtungen ermöglichen die interaktive Positionierung der Ansicht in RAO/LAO- und CRA/CRU-Ausrichtung
  • Cine-Modus zum Durchblättern aller Schichten eines Gefäßes oder durch einen bestimmten Bereich
  • Stapelfilmmodus ermöglicht das Speichern von mehreren Herzaufnahmen und deren Wiedergabe als Filmsequenz
  • CardIQ Fusion ist mit einer Reihe an vordefinierten Protokollen ausgestattet, die das Bearbeiten bzw. Erstellen von eigenen, benutzerdefinierten Protokollen ermöglichen.

Systemvoraussetzungen

CardIQ Fusion unterstützt normale CT-, PET- und SPECT-Bildersätze, die mit einem geeigneten GE-Scanner unter Verwendung einer entsprechenden Herzbildgebungssoftware erfasst wurden. Die Bilder müssen die gleichen Voraussetzungen wie zur Verwendung mit der Volume Viewer-Hauptanwendung erfüllen.

Die Option CardIQ Fusion kann auf einer GE AW Workstation mit den Plattformen AW Basic Display, Volume Share 21 oder höher installiert werden.

1. Erfordert 2 GB RAM und 2 Anzeigemonitore.

Verwendungsbereiche

CardIQ Fusion bietet eine optimierte, nicht-invasive Anwendung zur Analyse von Gefäßstrukturen und -pathologien, unterstützt den Anwender bei der Auswertung von funktionellen Daten (z. B. PET-Perfusion) und hilft basierend auf einem Satz fusionierter anatomischer und funktioneller Informationen bei der Bestimmung von personalisierten Behandlungswegen. Die anatomischen Daten können aus einem Satz Computertomographie- (CT)-Angiographie-Bilder gewonnen werden, während die funktionellen Daten aus einer PET-, SPECT- oder weiterverarbeiteten CT-Untersuchung stammen.

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CardIQ Fusion – Datenblatt

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